Über die Landesarbeitsgemeinschaft

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Werkstatträte haben wichtige Mitbestimmungsrechte, beispielsweise bei der Gestaltung von Arbeitszeiten und Löhnen in den Betrieben. Sie vertreten nach der Werkstätten-Mitwirkungsordnung die Interessen aller in den Werkstätten beschäftigten Menschen mit Behinderung und werden alle vier Jahre neu gewählt. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW unterstützt die Arbeit der Werkstatträte in den einzelnen Werkstätten und vertritt dabei die Belange aller Mitarbeiter/-innen in nordrhein-westfälischen Werkstätten für behinderte Menschen wirkungsvoll auf Landes- und Bundesebene. Sie ist Sprachrohr für die Belange von Werkstattbeschäftigten gegenüber Politik und Verwaltung. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW pflegt außerdem den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und die intensive Zusammenarbeit mit den Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstätten für behinderte Menschen bundesweit, sowie den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege in diesem Bereich.

In der Landesarbeitsgemeinschaft kommen 17 Delegierte aus allen Spitzenverbänden, die Werkstätten für behinderte Menschen betreiben, zusammen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW (DPWV), in dem fast die Hälfte aller Behindertenwerkstätten zusammengeschlossen ist, sendet dabei mit sieben Delegierten die größte Anzahl an Vertretern in dieses Gremium. Die Werkstätten der Diakonie NRW entsenden vier Delegierte, die Werkstätten der Caritas NRW drei Delegierte, die Werkstätten der AWO NRW zwei Delegierte und die Werkstätten des DRK NRW einen Delegierten.
In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 118 Werkstätten für Menschen mit Behinderung. In diesen Werkstätten arbeiten circa 70 000 Menschen, die nun von der Landesarbeitsgemeinschaft und ihrer Arbeit profitieren.

Unterstützer der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW sind die Koordinatoren der einzelnen Verbände: Herr Conrad (DPWV), Herr Weißenberg (Diakonie), Herr Heer (Caritas), Frau Gessner (AWO), Frau Plau (DRK).