Kölner Forderungen

1. Nur wir wissen, was gut für uns ist – für den Erhalt des Wunsch- und Wahlrechtes

– Wunsch- und Wahlrecht auch bei der Teilhabe zur Arbeit
– Schulpraktika auf dem 1. Arbeitsmarkt und in der WfBM ermöglichen

2. Hilfeplanung. Selbstbestimmung . Mit uns – Für uns!

– Externe neutrale, unabhängige Beratung bei der Hilfeplanung
– Anträge in leichter Sprache möglich machen
– Überprüfung des Bedarfs alle 5 Jahre durch den Kostenträger oder auf Wunsch des
– Menschen mit Behinderung
– Bei der Hilfeplanung und Leistungserbringung den tatsächlichen ganzheitlichen Bedarf anschauen

3. Wege zwischen WfbM und 1. Arbeitsmarkt für den Einzelnen in beide Richtungen durchlässiger gestalten

– Das Werkstattangebot weiterhin nicht nur für Menschen mit komplexen Behinderungen.
– Die Rückkehr vom allgemeinen Arbeitsmarkt in die WfbM muss weiterhin ohne Kompromisse möglich sein.
– Keine Ausbeutung von Beschäftigten auf Außenarbeitsplätzen.

4. Gleiche Rahmenbedingungen für Werkstätten und anderen Anbietern zur Verhinderung von ungleichem Wettbewerb.

– Erhalt und Ausbau der derzeitigen Standards (SGB IX, WVO, WMVO)
– Werkstatträte auch bei anderen Anbietern
– Qualifiziertes Fachpersonal
– Qualität im Vordergrund statt Kostensenkung

5. Kein Bock auf Grundsicherung! Bedingungsloses Grundeinkommen über dem Niveau der Grundsicherung!

– Mehr Geld für Beschäftigte möglich machen Mindestentgelt aus Transfermitteln
– Arbeitsförderungsgeld erhöhen-
– keine Anrechnung von Sonder- und Einmalzahlungen der WfbM auf die Grundsicherung
– auch für EU-Rentner in der WfbM Krankenversicherung mit Anspruch auf Krankengeld

6. Werkstätten müssen erhalten bleiben

– Solange der allgemeine Arbeitsmarkt nicht für alle Menschen inklusiv ist, muss die Teilhabe am Arbeitsleben in den WfbM gewährleistet bleiben.

verabschiedet am 16. September 2015


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